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In den Genehmigungen für Offshore-Windparks werden Betriebs- und Abfallmanagementkonzepte gefordert. Wichige Aspekte sind dabei, die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur an Land und auf See aufeinander abzustimmen und ein Nachweis-, Informations- und Dokumentationsverfahren, dass in ein allgemeines Überwachungsystem integriert werden kann, zu entwickeln.
Erste konkrete Lösungsansätze für ein Material- und Stoffstrom-Managementsystem werden vom Institut für Technischen Umweltschutz der Hochschule Bremen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im Forschungsvorhaben "Offshore-Windenergieanlagen: Sicherer und umweltverträglicher Umgang mit Materialien und Abfällen bei Betrieb und Wartung" (S.U.U.M.A.) 232 KB
erarbeitet. Im Vorhaben werden die in der kompletten Prozesskette auftretenden Material- und Abfallströme dargestellt, deren Handhabung unter gesetzlichen und technischen Aspekten beschrieben sowie land- bzw. seeseitige Entsorgungs- und Verwertungsstrategien entworfen. Am 01.07.2003 fand dazu in Bremen ein Workshop 106 KB
statt.
Der Lehrstuhl für Energiesysteme und Energiewirtschaft der Ruhr-Universität Bochum erstellte eine Studie, in der die energetische Amortisationszeit eines Offshore Windparks untersucht wurde. Die Wissenschaftler gingen der Frage nach, ob moderne Multimegawatt-Windenergieanlagen während ihres Lebenszyklusses mehr Energie bereitstellen als für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung benötigt wird. Aussagen hierzu liefert der kumulierter Energieaufwand (KEA). Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die energetische Amortisationszeit für den betrachteten Modell Windpark bei etwa fünf Monaten liegt. Weitere Informationen finden Sie hier 72 KB
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