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Windenergie & Vögel

Austernfischer mit Miesmuschel im Wattenmeer, (c)Armin Maywald/Greenpeace

Über die möglichen negativen Auswirkungen von Windenergie auf die Avifauna (Vogelwelt) wird seit langer Zeit diskutiert, in den vergangenen Jahren zunehmend auch im Zusammenhang mit der Offshore-Windenergie. An Land konnte ein signifikanter oder gar massiver Vogelschlag, so wie er von manchen befürchtet oder prophezeit worden war, bisher eindeutig widerlegt werden.

Bei manchen Vogelarten treten aber Verhaltensänderungen auf, die eine gewisse Scheuchwirkung der Anlagen zeigen. Nach dem Bau eines Windparks halten Vögel beim Brüten oder bei der Nahrungssuche teilweise eine größere Distanz zu den Anlagen. Mit der Zeit tritt aber ein Gewöhnungseffekt ein, der auch bei anderen Wildtieren sichtbar ist, so dass dann kaum noch Veränderungen zu beobachten sind.

Windpark bei Husum mit Windraedern/Muehlen der Firmen Vestas, (c)Paul Langrock/ZENIT/GreenpeaceZugvögel fliegen teilweise um oder über die Anlagen, so dass auch bei diesen Arten kein nennenswerter Vogelschlag auftritt. Umfassende Forschungsergebnisse über die Einflüsse von Windkraftanlagen auf hoher See liegen zu diesem Thema jedoch noch nicht vor. Erste Ergebnisse bei den ausländischen Projekten deuten aber in eine ähnliche Richtung wie an Land: Rastvögel halten vorübergehend Distanz, Zugvögel umfliegen die Anlagen.

 


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