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dena-Netzstudie II

Die dena-Netzstudie II soll eine langfristige Perspektive zur Integration Erneuerbarer Energien, insbesondere der Windenergie, in das deutsche Verbundsystem entwickeln. Ein relativ weit in die Zukunft gerichteter Blick ist notwendig, weil neuartige technische Lösungen für eine optimale Integration erforderlich werden. Im Vordergrund der Studie stehen technische und organisatorische Lösungen für einen Anteil in Höhe von 30% der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung mit 20 GW Offshore Windenergie. Die Studie wird auf den Ergebnissen des (abgeschlossenen) Teils I aufsetzen, d.h. die in der dena-Netzstudie I ermittelten Netzverstärkungs- und Netzausbaumaßnahmen werden als realisiert vorausgesetzt.

In der Studie werden im Detail untersucht:

  • Flexible Mechanismen der Stromerzeugung

  • Prognosegüte der Windenergieeinspeisung und des Stromverbrauchs

  • Management der Stromnachfrage

  • Bereitstellung von Regel- und Reserveleistung durch Windenergieanlagen

  • Einsatz von Speichertechnologien

  • Vergleich geeigneter Varianten zum Transport des Windstroms in Verbrauchsschwerpunkte im Landesinneren

  • Sicherheit der Stromversorgung auch in schwierigen Situationen

  • Stromtragfähigkeit der Freileitungen in Abhängigkeit von den Umgebungstemperaturen und der Windgeschwindigkeit (Temperaturmonitoring)

Über eine Projektsteuerungsgruppe werden relevante Akteure in die dena-Netzstudie II eingebunden: -Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., VGB PowerTech e.V., Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau - Power Systems e.V., Verband der Netzbetreiber e.V., Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V., Vattenfall Europe Transmission GmbH, Siemens AG, RWE Transportnetz Strom GmbH, Offshore Forum Windenergie e.V. und Stiftung Offshore-Windenergie, EWE Netz GmbH, EnBW Transportnetze AG, E.ON Netz GmbH, Bundesverband Windenergie e.V., BARD Engineering GmbH, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Ziel der Projektsteuerungsgruppe ist es, eine möglichst breite Akzeptanz der Studienergebnisse zu gewährleisten. Die Projektsteuerungsgruppe berät und entscheidet grundsätzliche inhaltliche Fragen des Vorhabens. Dazu zählen insbesondere Grundsätzliches zur Methodik und den Eingangsgrößen der geplanten Arbeitsschritte.

Die dena-Netzstudie II wird anteilig durch öffentliche und private Projektpartner finanziert. Ergebnisse werden gegen Ende des Jahres 2010 erwartet.

Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20.03.2007 67 KB PDF

Infomaterialien

Broschüre zur Aufgabenstellung der dena-Netzstudie II 2.4 MB PDF

Broschüre auf Englisch

Broshure: Objectives of the dena Grid Study II 2.4 MB PDF


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